[DERKREIS.COM] - Messediskussion positiv beendet
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Messediskussion positiv beendet

Die Renaissance der Koch- und Esskultur hat beim Endverbraucher die Wiederentdeckung der Küche als Mittelpunkt des Lebens und als kommunikatives Zentrum der Familie befördert. Das wachsende Bedürfnis nach Sicherheit durch gemeinsame Erlebnisse mit der Familie und im Freundeskreis, haben die Küche wieder zu jenem Raum gemacht, der die existenziellen Bedürfnisse nach verloren gegangenen Werten wieder belebt.

 

Um so mehr ist die Entscheidung der Branchenleader für eine internationale Küchenmesse zu begrüßen. Nach mehr als zehn Jahren Diskussion, geht es jetzt um die Detailausarbeitung des Konzepts. „Eine internationale Branchenmesse, also eine Messe unter Beteiligung der Küchen- Einbaugeräte- und Zubehörindustrie an einem deutschen Standort ist überfällig, wenn wir den ersten Platz auf dem Weltmarkt halten und weiter ausbauen wollen. Gerade der Innovationsschub aus der Einbaugeräteindustrie hat die aktuellen Themen „gesunde Ernäh-rung“ und „Energiesparen“ in den Mittelpunkt des Verbraucherinteresses gerückt. Eine Branchenmesse ist daher die richtige Entscheidung, um das Produkt Küche beim Verbraucher noch effektiver, z.B durch die Verbrauchertage auf der Messe, in den Fokus zu rücken. Wenn wir Qualität und Leistungsfähigkeit erhalten wollen, ist es unbestritten, dass wir das kücheninteressierte ausländische Publikum nur dann von der Leistungsfähigkeit der Branche überzeugen, wenn unsere Produkte am eigenen Standort präsentiert werden“, so Ernst-Martin Schaible.

 

Dass diese Einschätzung die einzig richtige ist, daran bestand bereits im September 1999 kein Zweifel, als Schaible über die Plattform der AMK die Entscheider der Branche eingeladen hatte. Auf der VdDK Sitzung im März 2002 zahlte sich dann sein jahrelanger Einsatz aus. Die Messevorlage von DER KREIS wurde positiv von allen Beteiligten verabschiedet. Die Umsetzung ist dann leider aus den allgemein bekannten Gründen gescheitert. Um so höher ist der Einsatz von Gerald Böse und seinem Team zu bewerten, dem es jetzt in intensiven Nachverhandlungen gelungen ist, die Interessen der Branche und der Kölner Messegesellschaft mit einem durchdachten Messekonzept zu beleben und 2011 zu realisieren.

 

„Für unsere Mitglieder“, betont Messebefürworter Schaible, „ist es zunächst einmal wichtig, dass die Terminvielfalt in Grenzen gehalten wird. Ein Zweijahresrhythmus ist daher richtig. Natürlich auch, um die Modellplatzierung am Markt realistisch zu gestalten. Dass die deutsche Küche den ersten Platz auf dem Weltmarkt einnimmt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Küchenspezialisten von DER KREIS, die durch ihre Planungskreativität die Entwicklung international marktgerechter Produkte herausgefordert haben.

 

Ein weiter wichtiger Grund: Es macht keinen Sinn die Küche in Mailand zu präsentieren, weil es für einen Weltmarktführer eine Selbstverständlichkeit sein muss, will er die Exportmärkte bedienen, die Küchenmesse im eigenen Land auszurichten. Köln als Magnet für die Leistungsfähigkeit der Küchenbranche ist prädestiniert, das Interesse des ausländischen Besucheranteils zu multiplizieren. Als exportorien-tierte Branche wäre es ein Verlust, auf die Marktchancen einer internationalen Messe, die zudem gegenüber Mailand erhebliche Standortvorteile verzeichnen kann, zu verzichten.

 

Das neue Messekonzept trägt durch das geplante Lifestyle-Programm zur Emotionalisierung der modernen Küchenarchitektur für ein breites Publikum bei. Wenn die Küchenbranche ihren Weg weiter erfolgreich fortsetzen will, dann ist ein traditionsreicher Messestandort wie Köln die richtige Wahl, das hervorragende Image der deutschen Küchenbranche zu repräsentieren. Schließlich“, sagt Schaible, „wurde nicht nur das Auto in Deutschland erfunden, sondern auch die moderne Küche. Die „Frankfurter Küche“ von Margarete Schütte-Lihotzky war 1926 der Beginn einer neuen Küchenarchitektur und der Start für ihren Siegeszug auf dem Weltmarkt.“

 

DER KREIS

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Pressetext als Download

Pressestatement_Messe_Koeln.pdf